FAQ – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist sehr individuell. Manche spüren schon nach einer Sitzung eine deutliche Veränderung, andere begleite ich über mehrere Wochen oder Monate. Der Körper gibt das Tempo vor.

Kann ich ohne konkreten Beschwerden kommen?

Ja. Viele nutzen die Craniosacrale Biodynamik als Raum für Selbstfürsorge, Entschleunigung und innere Klärung – auch ohne akuten Anlass.

Ist die Methode für Jugendliche geeignet?

Absolut. Jugendliche profitieren oft besonders von der sanften Regulation, vor allem in Zeiten von Schulstress, emotionalen Veränderungen oder Identitätsfindung.

Kann ich während der Schwangerschaft zu Dir kommen?

Ja. Die Methode ist sehr sanft und kann in allen Phasen der Schwangerschaft unterstützen – körperlich wie emotional.

Was ziehe ich zu einer Sitzung an?

Bequeme Kleidung, in der Du gut liegen kannst. Du bleibst während der gesamten Sitzung vollständig bekleidet.

Was, wenn ich während der Sitzung einschlafe?

Einschlafen ist völlig in Ordnung – und kommt sogar häufig vor. Wenn Dein Nervensystem in einen Zustand tiefer Entspannung gleitet, zeigt das, dass Dein Körper sich sicher fühlt und loslassen kann. Schlaf ist eine Form von Regulation, kein „Fehler“. Du musst nichts festhalten, nichts kontrollieren, nichts bewusst „mitbekommen“. Auch wenn Du schläfst, arbeitet dein System weiter – oft sogar besonders tief. Viele Menschen wachen danach mit mehr Klarheit, Ruhe oder Weite auf. Manchmal ist der Schlaf selbst schon die Antwort des Körpers auf das, was er gerade braucht.

Was passiert, wenn während der Sitzung starke Gefühle auftauchen?

Alles, was auftaucht, darf da sein. Ich halte einen sicheren Raum, in dem sich alles zeigen kann, ohne bewertet zu werden. Das System entscheidet, was sich lösen möchte.

Muss ich an etwas „glauben“, damit die Methode wirkt?

Nein. Die Arbeit basiert auf physiologischen Prozessen und der natürlichen Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation. Du musst nichts glauben – nur bereit sein, zu spüren.

Kann Craniosacrale Biodynamik medizinische Behandlung ersetzen?

Nein. Sie versteht sich als begleitende, unterstützende Methode – nicht als Ersatz für medizinische Diagnostik oder Therapie.

Wie unterscheidet sich deine Arbeit von Massage oder klassischer Körperarbeit?

Die Berührung ist deutlich feiner und subtiler. Es geht nicht um Manipulation oder Druck, sondern um Regulation, Präsenz und innere Ordnung.

Was, wenn ich während der Sitzung nichts spüre?

Das ist völlig in Ordnung und gar nicht so selten der Fall. Manche Veränderungen zeigen sich erst später. Der Körper arbeitet auch dann, wenn Du es nicht bewusst wahrnimmst.

Kann ich die Sitzung mit Gesprächen verbinden?

Ja. Wenn es hilfreich ist, sprechen wir vor oder nach der Sitzung über das, was Dich bewegt. Während der Berührung selbst darf Stille entstehen.

Ist die craniosacrale Methode esoterisch? Wie ist Dein Zugang?

Kurz gesagt: Nein, die craniosacrale Methode ist nicht per se esoterisch. Sie wird manchmal mit Esoterik verwechselt, weil sie mit sehr feinen Wahrnehmungen und sanfter Berührung arbeitet. Tatsächlich basiert sie jedoch auf anatomischem Wissen, physiologischen Prozessen, und der Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren.

Sie ist keine Glaubensrichtung, keine Energiearbeit im mystischen Sinn und keine Methode, die etwas „von außen“ in den Körper hineinlegt. Sie schafft vielmehr einen Raum, in dem das Nervensystem zur Ruhe kommen und der Körper seine eigene Ordnung wiederfinden kann.

Mein Zugang ist spirituell – aber nicht abgehoben, nicht dogmatisch und nicht weltfremd.

Spirituell bedeutet für mich:

Ich vertraue darauf, dass jeder Mensch eine innere Weisheit besitzt, ich begegne Dir mit Präsenz, Achtsamkeit und einem tiefen Respekt für das, was in Dir wirkt.

Ich verbinde diese spirituelle Haltung mit klarer fachlicher Kompetenz. Beides zusammen ergibt eine Arbeit, die gleichzeitig geerdet und offen ist.

Das macht die Sitzungen tief, aber nicht schwer. Sanft, aber nicht beliebig. Spirituell, aber nicht esoterisch.